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Rekursive Konzeptkunst
2012
Schreibmaschinenschrift auf Zettel




In der Arbeit "Rekursive Konzeptkunst" wurde (im Schriftstil von Yoko Onos in Grapefruit versammelten Instructions) mit einer konzeptualistischen Anweisung beschrieben. Das Besondere ist hierbei, daß sich die Anweisung sowohl durch sich selbst verwirklicht ("Schreibe eine Anweisung auf einen Zettel.") als auch durch die Präsentation genau hier auf dieser Webseite ("Scanne ihn ein. Stelle die Datei ins Internet."). Somit ist diese Präsentation Teil der Arbeit selbst - sofern man kunsttheoretisch davon ausgeht, daß bei der Konzeptkunst die (potentielle) Realisierung des Konzeptes Teil des Kunstwerks ist (siehe auch diesen Text). Das bedeutet, daß jede andere auch mögliche Präsentationsform zwar noch als Konzeptkunst betrachtet werden könnte, aber keine zweifach rekursive Konzeptkunst wäre - was ja erst den Witz dieser Arbeit ausmacht. Sie ist also genaugenommen nur in ihrer Präsentation existent.



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