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Rollenleben
2011
Toilettenpapier, Lakritzschnecken




Die Aussage dieser Arbeit ist nicht vollkommen klar – der Betrachter wird mit Ungewißheit und Mehrdeutigkeit allein gelassen. Nichtsdestotrotz scheint der Titel darauf zu verweisen, daß das Leben – vielleicht soweit es die Nahrungsaufnahme und Verdauung betrifft – als durch Rollen bestimmt betrachtet wird. Diese sind vermutlich nur als Symbole intendiert und verweisen auf einen ausgedehnten Bedeutungsraum. Weitergehenden Interpretationen, etwa in Bezug auf das Aufgerolltsein als Verkompaktierung von etwas Länglichem, das auf einen Zeitstrahl und damit auf die ver-messene und durch das Aufgerolltsein zusammengefaßte Lebenszeit anspielen könnte, steht diese Arbeit offen.


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