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Wenn die Milch anbrennen will ...



Daß die Milch anbrennt, ist wohl jedem schon einmal passiert. Da entfernt man sich mal kurz vom Herd und/oder rührt nicht genug, und schon ist es passiert. Greift man aber rechtzeitig ein, läßt sich das Schlimmste noch verhindern:

Dazu muß man sich klarmachen, daß das Anbrennen in zwei Phasen vor sich geht: Zuerst setzt sich die Milch am Boden fest und dann verbrennt das dort Festgesetzte, weil es beim Rühren nicht mehr bewegt wird. Das heißt, sobald die Milch am Boden klebt, ist es normalerweise nur noch eine Frage der Zeit, bis sie dort auch verbrennt. Wenn man aber den Topf von unten schlagartig kühlt, kann sich die festgesetzte Milch wieder lösen.

Bemerkt man also beim Rühren mit dem Schneebesen, daß sich am Topfboden schon eine raue Schicht fester Milch gebildet hat, nimmt man den Topf sofort vom Herd und stellt ihn in kaltes Wasser, das man z. B. im Spülbecken eingelassen hat. Wenn es noch schneller gehen soll, kann man auch einfach kaltes Wasser aus dem Wasserhahn laufen lassen und den Topf schräg mit der unteren Außenkante unter den Strahl halten, so daß das Wasser unter dem Topf am Boden entlangläuft. Am besten einmal rundum von allen Seiten. Durch den plötzlichen Temperaturunterschied löst sich die festgesetzte Milch vom Topfboden - man merkt's daran, daß der Schneebesen wieder glatt über den Topfboden gleitet.

Jetzt den Topf von unten abtrocknen (bei Elektroherden) und einfach weitermachen.




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